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Regel der Identitätseinführung ($=E$)

Jede Individuenkonstante bezeichnet genau ein Individuum, und zwar während einer gesamten Ableitung immer dasselbe Individuum. Diesen Sachverhalt darf man aufschreiben, wenn man das für sinnvoll hält:

$\iota=\iota$

Dabei ist $\iota$ irgendeine Individuenkonstante oder ein beliebiger Name.

Das Ergebnis einer Anwendung der Identitätseinführung hängt von keinen Prämissen ab, weil es konstitutives Element der hier entwickelten logischen Sprache ist, dass ein Name während seiner Verwendung seinen Bezug nicht ändert.

Beispiel:
  (1) $a=a$ $=E$

Beispiel:
Leibniz ist Leibniz.



Christian Gottschall 2003-03-19