,,Echte`` Eigennamen, d.h. solche Eigennamen, die tatsächlich genau ein Ding bezeichnen und in der Terminologie Freges daher keine Scheinnamen sind, werden als Individuenkonstanten in die Sprache der Prädikatenlogik übersetzt.
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Eine alternative Art, Eigennamen zu übersetzen, schlägt Quine vor.4.15 Er führt Prädikate der Form ,, ist Sokrates`` oder, auf Englisch, ,, is socratizing`` vor.
Der Vorteil der Quineschen Methode liegt darin, dass positive
(Sokrates existiert) und negative
Existenzbehauptungen (Sokrates existiert nicht)
innerhalb der logischen Sprache Sinn bekommen; arbeitet
man mit Individuenkonstanten, sind positive Existenzbehauptungen trivial
wahr (
), negative Existenzbehauptungen trivial
falsch (
).
Die Nachteile der Methode Quines bestehen einerseits in einem Verlust an Intuitivität, geht doch der Unterschied zwischen Namen und Prädikaten verloren; andererseits darin, dass die prädikatenlogischen Ausdrücke komplexer und unübersichtlicher werden.
,,Sokrates existiert.``
,,Sokrates`` ...
,,Es gibt mindestens ein Ding, das mit Sokrates identisch ist`` - dieser Satz ist trivial wahr.
,, ist ein Sokrates`` ...
,,Es gibt mindestens ein Ding, das ein Sokrates ist`` bzw. ,,Es gibt mindestens einen Sokrates.``
oder sogar
,,Es gibt mindestens einen Sokrates, und jeder Sokrates ist mit diesem einen Sokrates identisch``, mit anderen Worten: ,,Es gibt genau einen Sokrates.``
Diese Sätze sind nicht trivial wahr, sondern liefern jemandem, der sie noch nicht gekannt hat, Erkenntnis.
,,Sokrates ist ein Philosoph.``
,,Sokrates`` ...
,, ist ein Philosoph`` ...
...,,Sokrates ist ein Philosoph.``
,, ist Sokrates`` ...
,, ist ein Philosoph`` ...
,,Es gibt genau einen Sokrates, und jeder Sokrates ist ein Philosoph.``